Beckenbodentherapie
Starke Mitte –
Beckenbodentherapie für mehr Lebensqualität
Beckenbodentraining Stuttgart
Anwendungsgebiete
Eine Beckenbodentherapie kann präventiv oder therapeutisch eingesetzt werden. Sie ist sinnvoll bei:

Beckenbodentherapie
Inkontinenz
Beckenbodenschwäche nach der Geburt
Geburtsverletzungen
Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
Belastungsinkontinenz
Dranginkontinenz oder Mischformen
Nach Operationen im genitalen Bereich (z. B. nach Prostataoperationen, Hysterektomie…)
Nach Schwangerschaft / Geburt
Geburtsverletzungen
Schmerzen am Beckenboden oder im genitalen Bereich
Organsenkungen (Zystozele, Rektozele)
Verspannungen des Beckenbodens
Zunehmender Schwäche und abnehmender Reaktionsfähigkeit des Beckenbodens in den Wechseljahren und im Alter
Beschwerden wie Inkontinenz oder Beckenbodenschwäche nach der Geburt sind nicht unvermeidlich. Häufig resignieren PatientInnen, denn Beckenbodenbeschwerden sind oft ein Tabuthema. Doch sie müssen nicht einfach hingenommen werden – mit gezielten Techniken unterstütze ich Sie mit viel Einfühlungsvermögen dabei, Ihre Beckenbodenmuskulatur zu stärken und wieder mehr Lebensqualität zu gewinnen.
Wie entstehen Beckenbodenprobleme?

Der Beckenboden ist eine Struktur, die das Becken von unten abschließt. Er besteht aus mehreren Muskelschichten, Bindegewebe und Faszien. Der Beckenboden hat verschiedene wichtige Funktionen:
Zudem arbeitet er eng mit anderen Muskelgruppen wie den Bauchmuskeln, der tiefen Rückenmuskulatur, dem Zwerchfell und der Hüftmuskulatur zusammen. So stabilisiert er die Körpermitte und ermöglicht eine effiziente Ausführung vieler Körperbewegungen sowie eine aufrechte Haltung.
Wichtig für einen gesunden Beckenboden ist sowohl eine gute Spannkraft als auch die Fähigkeit, sich zu entspannen.
Schwangerschaften, Geburten, hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren, Operationen im Bauch- oder Beckenbereich, intensive sportliche Belastungen, chronische Verstopfung sowie Atemwegserkrankungen können zu Funktionsstörungen des Beckenbodens führen.
Lebenseinschränkungen durch Beckenbodenbeschwerden müssen nicht hingenommen werden
Oft werden Probleme kleingeredet, so dass viele Frauen denken, dass ihre Beckenbodenbeschwerden nach der Geburt oder in den Wechseljahren zu erwarten seien und dass sich die Situation von allein verbessert. Doch ohne gezielte Therapie kann es im Laufe der Zeit zu einer Verschlechterung kommen – vor allem in den Wechseljahren.
Diese Menschen begleite ich auf ihrem Weg zu mehr körperlicher Stärke und Wohlbefinden. Es ist mir wichtig, dass meine PatientInnen verstehen, dass sie mit ihren Problemen nicht allein sind.

Mónica Sohrbeck Campo
Osteopathin | Physiotherapeutin M.Sc. | Heilpraktikerin
Beckenbodentraining – was passiert da eigentlich?

Mein Ziel in der Beckenbodentherapie ist es, die Spannkraft des Beckenbodens zu stärken oder zu normalisieren. Dies kann dazu beitragen, Inkontinenz zu lindern, Schmerzen zu reduzieren und das allgemeine Körpergefühl zu verbessern.
Gerade nach Schwangerschaften, Operationen oder in den Wechseljahren ist der Beckenboden oft geschwächt.
Mit einer gezielten Therapie unterstütze ich Sie dabei, die Muskeln wieder zu kräftigen, eine stärkere Körpermitte zu spüren, die Beweglichkeit der Beckenstrukturen zu verbessern und eine bessere Balance zu fördern – was sich positiv auf Ihr Wohlbefinden und Ihre Lebensqualität auswirkt.
Die Beckenbodentherapie kann nicht nur Kontinenzbeschwerden lindern, sondern auch Ihr Körperbewusstsein stärken und die unterschiedlichen Kraftqualitäten der Beckenbodenmuskulatur verbessern. Zudem kann sie einen positiven Einfluss auf die sexuelle Zufriedenheit haben.
Manchmal kann eine weiterführende Unterschuchung bei einer Frauenärztin oder Urogynäkologin sinnvoll sein.
Beckenboden – Ultraschall

In meiner Praxis für Osteopathie Stuttgart Nord setze ich bewusst keine Ultraschalluntersuchungen in der Beckenbodentherapie ein. Stattdessen verweise ich bei Bedarf an FachärztInnen, bzw. SpezialistInnen für Ultraschalldiagnostik, um sicherzustellen, dass meine PatientInnen eine optimale und sorgfältige Behandlung erfahren.
Ablauf der Behandlung

Beim ersten Termin nehme ich eine ausführliche Anamnese auf und erhebe den Befund. Ich setze bestimmte Befragungstools ein, wie zum Beispiel ein Miktionsprotokoll. Gemeinsam mit der PatientIn lege ich ihre Ziele und Wünsche fest und erstelle einen individuellen Behandlungsplan. In der Beckenbodentherapie bespreche ich Verhaltensweisen, die den Beckenboden schützen, und zeige gezielte Übungen, um den Beckenboden besser wahrzunehmen, zu entspannen und/oder zu kräftigen. Außerdem biete ich Hilfsmittelberatung und Biofeedbackberatung an.
Für eine erfolgreiche Therapie ist es wichtig, dass die besprochenen Übungen regelmäßig auch zu Hause durchgeführt werden. Geduld ist ebenfalls gefragt, da es mehrere Wochen dauern kann, bis erste Ergebnisse sichtbar werden.
Da der Beckenboden leider immer noch ein Tabu- oder sensibles Thema ist, ist es mir in der Beckenbodentherapie besonders wichtig, empathisch, einfühlsam und aufmerksam zu sein und eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. So kann ich der PatientIn einen Safe Space bieten, in dem sie ihre Sorgen oder Nöte in Bezug auf den Beckenboden besprechen kann und fachliches Wissen sowie Unterstützung findet.
Wir besprechen offen und diskret die Beschwerden und ich kläre über die Möglichkeiten der Behandlung auf. Je nach Bedarf wird der Beckenboden sowohl von außen als auch von innen behandelt. Ich arbeite stets in enger Kommunikation mit der PatientIn, um sicherzustellen, dass sie sich jederzeit wohl fühlt. Um ein besonders geschütztes und privates Umfeld zu gewährleisten, findet die Behandlung in einem geschützten Behandlungszimmer statt. So kann die PatientIn sich sicher und geborgen fühlen.
